KIWi-Lit!: Die Bonner Jeanne: Johanna Kinkel – eine vergessene Kämpferin für die Moderne

KIWi-Lit! präsentiert: 

 

Die Bonner Jeanne

 

Johanna Kinkel – eine vergessene Kämpferin für die Moderne

 

Donnerstag, 20. Oktober um 20 Uhr

 

im

 

Bürger- und Kulturzentrum kabelmetal

Schönecker Weg 5 in Windeck-Schladern

 

VVK 12 €, AK 15 € (jeweils inkl. USt.)

 

Kochen, nähen, tratschen und eine gutsituierte Ehe sind der Traum ihrer Mutter für Johanna, doch diese will vor allem auf hohem Niveau musizieren, lernt wichtige Literaten und Politiker kennen und setzt sich an der Seite ihres Mannes Gottfried für Demokratie ein. Ganz nebenbei bringt sie vier Kinder zur Welt und verdient den Löwenanteil des Lebensunterhaltes.

 

Johanna will von Anfang an nur eins: Musik machen. Ihr Bonner Lehrer Franz Anton Ries, der schon Beethoven unterrichtete, übergibt ihr mit 18 die Leitung seines musikalischen Kränzchens, sie beginnt zu komponieren und sich einen Namen zu machen. Einige Jahre später lernt sie Felix und Fanny Mendelssohn-Bartholdy kennen, wohnt eine Weile bei Bettina von Arnim und verbringt drei spannende und lehrreiche Jahre in Berlin. Zurück in Bonn trifft sie ihre große Liebe Gottfried Kinkel, der später ein führender Kopf der 1848er Revolution wird. Mehr und mehr wird ihr Leben zu einer aufregenden Zerreißprobe zwischen Musik, Kindern und politischer Arbeit. Sie verdient jahrelang den größten Teil des Familienunterhaltes, während ihr Körper zunehmend Warnsignale der Überforderung sendet. Nach der Flucht ins Londoner Exil wird ihr Leben zunächst nicht einfacher…

 

 

Lena Sabine Berg und Verena Guido erzählen über das Leben dieser ungewöhnlichen Frau mithilfe von Texten, Liedern, Geschichten und kurzen Szenen

 

Die gebürtige Kölnerin Lena Sabine Berg studierte nach dem Abitur Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz. In ihrem ersten Engagement am Theater Heilbronn (1987-90) spielte sie u.a. die Julia in „Romeo und Julia“, die Solveig in „Peer Gynt“ und die Laura in „Die Glasmenagerie“.

 

Es folgte eine weitere Studienzeit am Strasberg Institute New York. Von 1992 bis 1994 übernahm Berg an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel u. a. die Rolle des Gretchen in „Mein Kampf“ und der Harper in „Engel in Amerika“. Es folgten zahlreiche Stückverträge, so in Wuppertal, Dortmund, Wien, Heidelberg, Stuttgart, Nürnberg, München und Bielefeld.

 

Bergs letzte wichtige Theaterarbeiten waren 2016 im Grenzlandtheater Aachen „Die Bürgerwehr“, 2017 „Das Original“, 2019 „Das kurze Leben der Fakten“ und 2020 „Die Niere“, jeweils im Zimmertheater Heidelberg. Zudem wirkte sie in TV- und Kinofilmen mit, zuletzt im israelischen Spielfilm „Auf dünnem Eis“, und war Sprecherin bei Rundfunkproduktionen. Ebenso gehören Lesungen, ein eigenes Kabarettprogramm sowie Musiktheaterproduktionen zum breiten Spektrum der Schauspielerin. 

Verena Guido schloss ein klassisches Musikstudium an der Folkwang-Hochschule ab. Mit dem deutsch-französischen Ensemble „Puzzle Vivant“ und mit der Kölner Band „Ballhaus“ gastierte sie währenddessen schon auf zahlreichen Bühnen und Festivals in ganz Europa. Ihr Soloprogramm „Ich bin dein Nachtgespenst“ wurde vom SWR-Fernsehen übertragen.

 

Sie schreibt heute Musik für Theater, Film- und Rundfunkproduktionen - zuletzt für die Hörspielserien „Babylon Berlin“ nach den Romanen von Volker Kutscher, eingespielt vom WDR-Funkhausorchester und gesungen u.a. von Meret Becker.

 

Als Komponistin, Akkordeonistin, Geigerin und Sängerin wirkte sie bei zahlreichen Bühnenmusiken an den Schauspielhäusern in Köln, Düsseldorf und Bonn, an der Kölner Comedia u.v.a. mit. Für "Philharmonie im Veedel" gestaltete sie bereits mehrfach Kinderprogramme mit internationalen Liedern.

 

www.verenaguido.de

Die Bonner Jeanne: Johanna Kinkel – eine vergessene Kämpferin für die Moderne

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