KIWi-Kunst: Führung durch die Ausstellung TSCHERNOBYL - EINBLICKE IN DIE TODESZONE am Dienstag, den 1. November 2016 um 14 Uhr

Einladung zu einer Führung durch die Fotoausstellung

 

Tschernobyl - Einblicke in die Todeszone

 

mit Bildern von Sebastian Fuhrmann.

 

Dienstag, 1. November 2016

um 14 Uhr

 

in der Galerie der Halle kabelmetal,

Schönecker Weg 5, 51570 Windeck-Schladern.

 

Eine Veranstaltung der KulturInitiative Windeck e.V. 

Mit freundlicher Unterstützung der galerie sassen | kabelmetal

 

Zum Ende der Fotoausstellung "Tschernobyl - Einblicke in die Todeszone" bietet der Fotograf Sebastian Fuhrmann eine Führung durch seine Ausstellung an.  

 

Die Führung findet statt am  1. November um 14 Uhr in der Galerie der Halle kabelmetal. 

 

Eintritt frei. Die KulturInitiative Windeck freut sich über Ihre Teilnahme. 

 

Über die Ausstellung:

 

Am 26. April 1986 um 1:23 Uhr steigt die Leistung im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl (Ukraine) bei einem Sicherheitstest plötzlich auf das Hundertfache an. Der Reaktor explodiert. Unglaubliche Mengen radioaktiver Teile werden in die Luft geschleudert. Der Super-GAU, der größte anzunehmende Unfall, ist passiert. Große Gebiete in Europa werden durch radioaktiven Regen verseucht. Ein Bereich von 30 Kilometern um den zerstörten Reaktor wird evakuiert. Das auf Jahrhunderte verstrahlte, fast menschenleere Gebiet wird heute die "Todeszone" genannt.

 

Tschernobyl - Einblicke in die Todeszone

 

ist der Titel der Fotoausstellung mit Bildern von Sebastian Fuhrmann. Der Dokumentar-Fotograf hat das Sperrgebiet rund um die Reaktorruine mehrmals bereist und von dort eindrucksvolle Bilder mitgebracht. Vorausgegangen war eine mehrjährige, intensive Auseinandersetzung mit der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Bereits bei der von unserer KulturInitiative Windeck durchgeführten Gedenkveranstaltung „30 Jahre Tschernobyl: Gestern – Heute - Morgen“ am 26. April 2016 bei kabelmetal haben wir eine Auswahl seiner eindringlichen, oftmals beklemmenden Bilder gezeigt.    

 

Noch am Abend der Veranstaltung entstand die Idee, Sebastian Fuhrmanns Bildern eine eigene Ausstellung in der Galerie von kabelmetal zu widmen. Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bei Luzia Sassen (galerie-luzia-sassen.de) bedanken, die uns ihre Räumlichkeiten bei kabelmetal zur Verfügung stellt und die Ausstellung damit möglich macht.

 

Alle ausgestellten Motive können käuflich erworben werden. Die jeweilige Ausführung (Größe, Material usw.) kann mit dem Fotografen individuell vereinbart werden. Der Gewinn aus dem Verkauf wird an eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Tschernobyl-Kindern gespendet.

 

 

Über den Fotografen Sebastian Fuhrmann

 

Der in Niederkassel lebende Sebastian Fuhrmann wurde 1987 in Troisdorf geboren und ist gelernter IT-Systemelektroniker. Seinem mittlerweile professionell ausgeübten Hobby Fotografie geht er seit 2014 nach. Die Katastrophe von Tschernobyl übt seit seiner Kindheit eine große Faszination auf ihn aus. 2014, 2015 und zuletzt im September 2016 bereiste er die Sperrzone um den zerstörten Reaktor. Daneben widmet sich Sebastian Fuhrmann vorwiegend der Landschaftsfotografie. Er betreibt eine eigene Seite auf Facebook: www.facebook.com/dokudealer

 

Interview mit Sebastian Fuhrmann anlässlich der Ausstellungseröffnung (General-Anzeiger Bonn, 8. Oktober 2016): Eindrücke-aus-der-Todeszone

 

 

Veranstaltungsort