KIWi-lit!: Ich möcht’ zu Fuß durch Kölle jonn – Lesung des Kölner Stadtwanderers Bert Brune.

 

Ich möcht’ zu Fuß durch Kölle jonn

Lesung des Kölner Stadtwanderers Bert Brune

 

Auf Einladung der Kulturinitiative Windeck e.V. findet am 

 

Mittwoch, dem 7. Dezember um 19.00 Uhr

im Bürger- und Kulturzentrum kabelmetal in Schladern 

 

eine Lesung mit dem Kölner Schriftsteller Bert Brune statt. „Wie viele andere Städter fahre ich oft und gerne an die Sieg ins Grüne“, sagt der 73-Jährige. Köln dagegen sei als Wander-Revier nahezu unbekannt, was der Autor mit seinem Buch „Der Stadtwanderer“ ändern möchte. „Mir geht es vor allem um die Menschen und die Atmosphäre in den Cafés – aber auch von Kirchen, Plätzen und anderen Orten, an denen man sich aufhält, wenn man in der Stadt unterwegs ist und mal Pause macht.“ Brune kennt diese Oasen inmitten der Hektik der Großstadt wie wohl kein Zweiter, ist er doch bereits seit 1979 unterwegs. Damals kündigte er seinen Job als Lehrer an einem Gymnasium, um sich ganz dem Stadtwandern und Schreiben widmen zu können. Neben der Lesung wird Bert Brune auch das ein oder andere Lied von seiner neuen CD vortragen – und nicht zuletzt verraten, wie ein Besucher aus Schladern seine Laufbahn als Schriftsteller auf neue Wege führte.

 

Dazu wird er am Schluss mit einem Wolkensteinlied noch auf sein neuestes Buch „Wir Wolkensteiner“ (zus. mit Frieder Döring und Heinz Schüssler) hinweisen, für das eine Lesung am 05. April 2017 um 19 Uhr in der Kabelmetal-Halle durch die Kulturinitiative Windeck e.V. terminiert ist.

 

Das Buch 

 

Bert Brune: Der Stadtwanderer

Eine Runde Köln. Gedichte, Bilder, Randnotizen

 

Vom Kölner Süden bis zum Dom, dann durchs Uni-Viertel und wieder zurück zum Ausgangspunkt, einem Stehcafé am Chlodwigplatz: Mit hintergründigen Notizen und 50 Gedichten beschreibt Bert Brune diese Runde in seinem 124 Seiten starken Buch „Der Stadtwanderer“, das mit Zeichnungen des Autors sowie zahlreichen Schwarzweiß-Fotos illustriert und im Format 21 x 21 cm großzügig gestaltet wurde. Drei im Buch enthaltene sowie online abrufbare Übersichtskarten erleichtern den Leserinnen und Lesern, die dem Stadtwanderer zu Fuß durch Köln folgen möchten, die Orientierung.

 

Stimmen zum Buch 

 

Für den Kommunikationswissenschaftler Klaus Hansen sind Brunes Texte eine 

„Provokation in unserer daueraufgeregten Zeit“. Das Buch beruhe auf Spaziergängen – und es zu lesen, „ist selber ein Spaziergang“. Wobei jedoch, so Hansen weiter, das „Einlullen und Abfüllen des Lesers mit Cappuccinos“ die Gefahr berge, dass der Leser gänzlich naiv und unvorbereitet auf die verbalen Tellerminen trete, die der Autor in den Seiten versteckt habe. 

 

Der Autor 

 

Bert Brune, 1943 in Büren bei Paderborn geboren, studierte von 1966 bis 1970 in Köln Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften. Bis 1979 als Lehrer an einem Gymnasium tätig, widmet er sich seitdem hauptberuflich dem Schreiben. „Der Stadtwanderer“ ist das neueste seiner mittlerweile mehr als 15 Bücher. Außerdem ist Brune als Blogger im Internet unter www.bert-brune.de aktiv – und im November ist die CD „War eben im Paradies“ mit den schönsten Liedern des Stadtwanderers erschienen.

 

Der Verlag

 

Der Verlag des Journalisten Roland Reischl wurde 2008 für das Buch über die Kölner Jazzkneipe „metronom“ gegründet. Neben dem Rheinland und Rheinhessen, der Heimat von Reischl, bildet das Siegtal einen regionalen Schwerpunkt des Verlagsprogramms. So sind von Frieder Döring bereits zwei Windeck-Historien-Krimis erschienen und im Herbst 2016 das Buch „Wir Wolkensteiner“.

 

Weitere Infos: www.bert-brune.de – und natürlich direkt beim Verlag.

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