KIWi-free Klassik: Piadolla

KIWi‘s free Klassik – brillante Konzerte live erleben!

 

Klaus der Geiger & Marius Peters präsentieren Astor Piazzolla 

 

PIADOLLA

 

am Sonntag, 5.8.2018 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr 

im Kulturzentrum kabelmetal, Schönecker Weg 5 in 51570 Windeck-Schladern

 

Eintritt VVK 12 €, Tageskasse 15 € (KIWi Mitglieder 12 €)

 

Online-Tickets sind hier erhältlich 

 

Tourismuspavillon, Schönecker Weg 3, Schladern / Bürobedarf Schlösser, Rathausstr. 66, Rosbach / Majers Homestyle, Hauptstr. 45, Dattenfeld /

Tabakwaren Gromczik, Markt 12, 53783 Eitorf. 

 

Klaus der Geiger, einer der bekanntesten Straßenmusiker Deutschlands, für sein Lebenswerk vielfach geehrt, trifft auf einen mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten aufstrebenden Musiker der Kölner Musikszene: Marius Peters.

 

PIADOLLA – das ist mehr als Tango. Die hochkarätigen Saitenartisten entfachen ein Feuerwerk der Töne und Rhythmen zur revolutionären argentinischen Tangomusik Astor Piazzollas. Lebensgefühl, rhythmische Finesse und ein vitaler Puls zeichnen seine Musik aus. Die Wurzeln des traditionellen Tangos werden erweitert und immer stärker mit Elementen der Klassik, moderner Konzertmusik und Jazz verwoben.

 

Beide Musiker widmen sich mit großer Spielfreude dieser Musik. Kennengelernt haben sie sich unmittelbar auf der Bühne während eines Konzertes. Harmonie & spontane Interaktion zwischen den beiden Vollblut-Musikern stellten direkt eine Verbindung dar.

Gemeinsam ist beiden zudem die akademische Ausbildung im Bereich Klassik und Jazz. Ihr kammermusikalisches Projekt mit Geige & Gitarre ist ein gutes Beispiel dafür, dass gerade Musik generationsübergreifend bestens funktioniert:

Ein Veteran und ein Bachelor of Music der Hochschule für Musik und Tanz Köln haben sich gefunden!

 

Presse

 

Es war ein echtes Vergnügen, diese großartige Musik von zwei Virtuosen auf Violine und Gitarre zu erleben. (Kölner Stadtanzeiger)

 

Da legte Marius Peters fetzige, lateinamerikanische Picking-Rhythmen unter die mal 

herzzerreißend süßen Csárdás-Violinenklänge, die sich im nächsten Augenblick in ein furios-entfesseltes Solieren verwandelten, bei dem Klaus seine vier Saiten quietschen und jaulen ließ, als würden sie gerade vom seligen Jimi Hendrix bearbeitet. Diese Mischung aus Gitarrengott und verletzlichem Seelchen machte aus Klaus des Geigers Spiel ein vielschichtiges Vergnügen, das von Peters auf ruhig-souveräne Art und Weise perfekt begleitet wurde. (Rheinische Post)

 

Mal Reinhören: La Calle 92 (Piazzolla) - Klaus der Geiger & Marius Peters

 

 

Klaus der Geiger (Klaus von Wrochem, geb. 1940) spielte in diversen Sinfonie-Orchestern und im WDR und versuchte sich als moderner Komponist. In dieser Funktion ging er in die USA (Buffalo, N.Y. und San Diego, Califonia). 

Durch Vietnam-Krieg und Hippie-Kultur geprägt, wurde er nach seiner Rückkehr 1970 Kommunarde und Straßenmusiker, eben „Klaus der Geiger“, und als solcher („Asphalt-Paganini“) auch bundesweit bekannt, zumal er bei fast jeder größeren links-politischen Aktion angefordert wird. Neben zahlreichen Konzerten mit verschiedenen Formationen leitet er das Orchester des Kölner Kunstsalons, gibt Kurse in Improvisation (u.a. LAG Musik NRW; Musikschule Papageno, Köln; Festival Vielsaitg, Füssen) und ist hin und wieder in Funk und Fernsehen zu hören bzw. zu sehen. Im Jahr 2011 erhielt er beim Folk-Festival TFF.Rudolstadt die „Ehren RUTH“ (deutscher Weltmusik-Preis) für sein Lebenswerk. Die 2011 veröffentlichte CD Von allen Seiten erhielt im selben Jahr den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

 

Marius Peters ist ein Kölner Gitarrist, der nach 13 Jahren klassischer Ausbildung und zahlreichen 1. Preisen bei nationalen & internationalen Gitarrenwettbewerben seinen Schwerpunkt auf den Bereich der Jazz- und Klassikmusik gelegt hat.

Renommierte Festivals, Konzerte & CD-Produktionen führten ihn durch ganz Deutschland & Teile Europas. Marius spielt in verschiedenen Bands & Besetzungen sowie als Bandleader bei eigenen Projekten. Trotz seines jungen Alters blickt er schon auf große Bühnenerfahrung zurück (über 2.000 Konzerte). Seit 2013 ist er Stipendiat von Live Music Now Köln und engagiert sich für besondere Konzertreihen in sozialen Einrichtungen.

 

Auszeichnungen: Deutscher Jazzpreis München 2015, Solistenpreis Festival Burghausen 2015, Convento Jazzpreis 2015

 

www.klausdergeiger.de und www.mariuspeters.de

 

Astor Piazzolla wurde am 11. März 1921 in Argentinien als Sohn italienischer Einwanderer geboren († 4.7.1992). In Bueons Aires verdiente er sein Geld als Bandoneon Spieler und Arrangeur im berühmten Tango-Orchester von Anibal Troilo. Sein musikalisches Schaffen war geprägt von der Suche nach seinem eigenen Stil. Er wollte klassische Werke komponieren, studierte die Musik von Béla Bartók und Igor Strawinsky. Ihm wurde klar, dass er sich nicht zwischen Tango und anspruchsvoller, klassischer Musik entscheiden musste. Er wollte vielmehr versuchen, die Struktur der klassischen Musik mit der Leidenschaft des Tangos zu verknüpfen. Damit war der Tango Nuevo geboren.

Piazzolla kreierte mit seinem Tango Nuevo eine komplett eigene Musiksprache. Er spickte seine Kompositionen mit rebellischen Elementen aus dem Jazz und der Avantgarde und orientierte sich strukturell an klassischen Werken. Außerdem experimentierte er mit verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen und bezog zeitweilig auch elektronische Instrumente mit ein. Sein Opus besteht heute aus über 1000 Werken und beeinflusst und inspiriert bis heute Musiker aller Generationen.

 

(Quelle www.br-klassik.de)

 

 

Veranstaltungsort