KIWi-lit!: Waldbaden (shinrin yoku) am Mausoleum, am Otterstein und am Auelsberg

Waldbaden (shinrin yoku) am Mausoleum, am Otterstein und am Auelsberg
 
Eine literarisch-historische Wanderung mit Frieder Döring

am Samstag, den 21.9. 2019 um 14 Uhr ab Vorplatz kabelmetal,

Schönecker Weg 5 in Windeck-Schladern

 

Wir wandern aufmerksam von kabelmetal zur Villa Rive in Schöneck, besichtigen dort die Lindenallee und den Park von 1900, gehen am Hof Gauchel und seiner gefällten 400jährigen Eiche sowie an einem prachtvollen Herkulaneum-Wald vorbei zu den 200jährigen gewaltigen Wächter-Buchen und –Eichen am Mausoleum der Familie Rittmeister Rive. Diese Bäume mit ihren Medusenhaar-Wurzeln laden zum Waldbaden geradezu ein. Jeder sucht sich einen Baum, es sind auch alte Platanen und Fichten dazwischen, zum Umarmen, Anlehnen, Ansitzen oder Meditieren.

 

An diesem mystischen Platz mit der geheimnisvollen Ruine und der sanft plätschernden Sieg lässt sich shinrin yoku wunderbar zelebrieren. Nach einer guten halben Stunde wandern wir am Siegufer weiter bis zum unteren Otterstein, dem alten Liebespaar-Treffpunkt, an dem die Prinzessin von Windeck mit ihrem Geliebten auf der Flucht ertrank. Ein beschaulicher Platz zum Meditieren, eventuell auch zum Siegbaden und zum Fossiliensuchen.

 

Von dort geht es zurück und bergauf zum Dattenfelder Weg und zum oberen Otterstein mit grandiosem Blick auf den Steinbruch und auf Dreisel, dort lädt die Umgebung zu einer Jause und zum Erzählen ein. Danach wandern wir über den Gipfelgrat des Auelsberges bis zum schönsten Aussichtspunkt (picture point) auf die Burg Windeck. Jetzt geht’s auf geheimnisvollen Pfaden zum alten Einschnitt-Verbindungsweg, den seit einem halben Jahrhundert so gut wie kein Wanderer mehr begangen hat, vorbei an zwei alten Bergwerkspingen aus dem 18. Und 19. Jahrhundert, an denen noch mal Wald- und Bergbaden lohnt oder auch wieder Fossiliensuchen.

 

Zum Schluss ein trauriger Blick auf schwer geschädigte Fichtenwälder, die nach und nach alle abgeholzt werden müssen und ein Abstieg über den Schönecker Weg zum Parkplatz von kabelmetal.

 

Dauer 3-4 Stunden (je nach Meditations- und Bade-Pausen). Wie immer: wettergemäße Kleidung und Schuhwerk, Verpflegung nach Bedarf, Teilnahme nur für Trainierte empfohlen und natürlich auf eigene Gefahr!

 

Keine Teilnahmegebühr, aber Spenden am Schluss für die KIWi erbeten.

 

Frieder Döring

 

Frieder Döring ist vielen Windeckern bekannt durch seine historischen Krimis aus dem Windecker Ländchen. Der Autor weiß, wovon er schreibt. Er kennt diese burgenreiche Gegend, von denen oft nur noch wenige Reste übrig sind, wie kein Zweiter. Alle Schauplätze beschreibt er mit dem Wissen des eigenen Augenscheins und der historischen Begebenheiten. Darüber hinaus kennt er viele tragische, dramatische aber auch witzige Geschichten der Menschen, die damals auf den Burgen und in den Dörfern darum herum lebten.

Seine Leidenschaft gehört dem ehemaligen Arzt nicht nur der Historie. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche und literarische Werke. Außerdem arbeitete er von 1992 bis 2002 aktiv mit Urlaubseinsätzen im Komitee "Ärzte für die Dritte Welt" (heute "German Doctors"). Er war zweimal auf den Philippinen und siebenmal in Paraguay.

 

Sein Motto: "Raus in die Welt: Was erleben, worüber man wieder schreiben kann."

 

Die Windecker Historien-Krimis von Frieder Döring

·         Codex Wolkenstein – Ein Windeck Historien-Krimi. Roland Reischl Verlag: Köln 2015.

·         Eburonengold - Ein Windeck Historien-Krimi. Roland Reischl Verlag: Köln 2013.

·         Frankenturm – Ein Windeck Historien-Krimi, Roland Reischl Verlag: Köln 2017 - ab September im Handel

 

 

Treffpunkt